Kontakt

Diözesanjugendamt
Kurzzeitfreiwilligendienst
Matthias Lemper
Domhof 12
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 / 318 - 247
Telefax: 0541 / 318 - 213
E-Mail: m.lemper@bistum-os.de

 
Kurzzeitfreiwilligendienst  

Infos und Fakten zum Kurzzeitfreiwilligendienst (KZFD)

Wie lang ist die Einsatzdauer?

Seminargruppe
Eine Seminargruppe nach der Aufnahme eines Radiobeitrags
Quelle: Caritas

Du kannst die Dauer des Einsatzes frei wählen. Zwischen 6 Wochen und 6 Monaten ist alles möglich. Dadurch können auch Kurzentschlossene schnell Arbeit finden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Für wen ist der KZFD geeignet?

Der KZFD richtet sich an engagierte Leute zwischen 17 und 27 Jahren. Der Freiwilligendienst eignet sich z.B. als Überbrückungszeit zwischen Schule und Studium / Ausbildung oder auch zur beruflichen Orientierung.

Wo kannst Du das machen (Einsatzstellen)?

In der Regel arbeitest du in einer karitativen und kirchlichen Einrichtung in deiner näheren Umgebung. Du kannst weiterhin zuhause wohnen. Je nach Wohnort ergibt sich dann auch die Breite der Einrichtungen. So kannst du Erfahrungen sammeln,

  • mit alten Menschen in der Tagesbetreuung oder in Pflegeheimen
  • mit Kindern in Kindertagesstätten, Kindergärten, Kinderheimen
  • mit Menschen mit Behinderung in Wohngruppen, Werkstätten, Tagesbildungsstätten, integrativen Kindergärten
  • mit Jugendlichen in Kirchengemeinden, Verbänden, Dekanatsjugendbüros, offenen Jugendtreffs oder Bildungshäusern
  • mit kranken Menschen in Sozialstationen, Krankenhäusern
  • mit Personen in besonderen Lebenslagen in Wohngruppen für Obdachlose oder Suchtkranke

In den Einsatzstellen arbeitest Du als Hilfskraft. Die Einrichtungen, in denen Du ein KZFD ableisten kannst, liegen innerhalb des Bistums Osnabrück. Sie sind vorwiegend in katholischer Trägerschaft.

Wie wirst Du unterstützt?

In der Einsatzstelle steht Dir eine Mentorin /ein Mentor zur Seite. Diese Person leitet Dich an, klärt mit Dir alle Fragen, die die Arbeit vor Ort betreffen und gibt Dir ein Feedback zu Deiner Arbeit. Darüber hinaus hast Du immer die Möglichkeit, auf den Mitarbeiter im Kurzzeitfreiwilligen-Referat im Bistum Osnabrück zurück zu greifen. Er berät Dich gerne in persönlichen wie dienstlichen Fragen und unterstützt Dich.

Bildungsseminare

Seminargruppe bei einer Präsentation
Einführung in die Erarbeitung eines Radiobeitrags
Quelle: Caritas

Ebenfalls wirst Du unterstützt durch die begleitenden Seminare. Diese ergänzen die praktische Arbeit in den Einsatzstellen und sind verpflichtender Teil des KZFD. Zweimal im Halbjahr treffen sich die Freiwilligen zu einem Blockseminar von drei Tagen in einem Bildungshaus unseres Bistums. Zusätzlich gibt es dazwischen noch ein oder zwei Tagesseminare, die in der Regel direkt in einer sozialen Einrichtung stattfinden, um einen Einblick in unterschiedliche soziale Bereiche zu bekommen. In den Seminaren geht es um:

  • Erfahrungsaustausch
  • Fragen zu sozialen und persönlichen Themen
  • Eigene Lebensgestaltung
  • Kennenlernen verschiedener sozialer Arbeitsfelder

Kurzzeitfreiwilligendienst und Kirche

Um ein KZFD im Bistum Osnabrück zu machen, musst Du nicht Mitglied einer Kirche sein. Wir wünschen uns von Dir, dass Du Lust hast, Dich im sozialen Bereich zu engagieren und dass Du darüber hinaus die Offenheit mitbringst, Kirche mal von einer neuen, ganz praktischen Seite kennen zu lernen.

Was wir Dir bieten

  • Taschengeld 250 Euro (Stand: 07/2010)
  • Fahrtkostenerstattung zu den Bildungsseminaren 
  • Kindergeld und Waisenrente werden in der Regel weitergezahlt
  • Tarifliche Arbeitszeit (zurzeit in der Regel 39 Wochenstunden), 2 Tage Urlaub pro Monat
  • Ein Zeugnis von der Einsatzstelle und eine Bescheinigung vom KZFD-Träger

Was wir von Dir erwarten

  • Ein Alter zwischen 17 und 27 Jahren
  • Die Erfüllung deiner Schulpflicht (in Niedersachsen 12 Jahre)
  • Offenheit für andere Menschen und ihre Lebenssituation
  • Bereitschaft, Dich mit Dir selbst und anderen Freiwilligen in den Seminaren auseinanderzusetzen
  • Lust, mit anderen und von anderen zu lernen
  • Ein gewisses Maß an körperlicher und seelischer Belastbarkeit
  • Neugier auf soziale und kirchliche Einsatzfelder
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