Kontakt

Bischöfliches Generalvikariat Osnabrück
Referat Freiwillige Soziale Dienste
Ann-Cathrin Röttger
Domhof 12
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 / 318 - 235
Telefax: 0541 / 318 - 213
E-Mail: A.roettger@bistum-os.de

 
mp3 O-Töne

FSJler beantworten die Frage: Wie findet ihr die FSJ Seminare?

 

 

 
Freiwilliges Soziales Jahr  

Unsere Seminare

Ungefähr alle zweieinhalb Monate kommen die Freiwilligen in Gruppen von 25 bis 30 Teilnehmer in einem Bildungshaus im Bistum Osnabrück zusammen.

Drei junge Frauen im Seminar
Erfahrungsaustausch mit anderen...
Quelle: Caritas

In einem 12-monatigen Freiwilligendienst finden fünf Seminarwochen statt, in der Regel von Montag bis Freitag (5 mal 5 Tage). Die Seminargruppen werden nach Einsatzbereichen gemischt, so dass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin auch etwas aus anderen Einsatzbereichen erfährt. Begleitet werden die Seminargruppen von erfahrenen pädagogischen MitarbeiterInnen (TeamerInnen) und hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Bistums Osnabrück, die für das gesamte Jahr als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Arbeitsweise in den Seminaren:

  • Die Erfahrungen aus dem praktischen Dienst, der Umgang mit Vorgesetzten, KollegInnen, mit den zu Betreuenden (PatientInnen, Senioren, Kinder, Erwachsene), die eigene Befindlichkeit, aber auch die ersten Grenzerfahrungen und Fragen, für die es während der Arbeitszeit wenig Zeit gibt, haben Platz 
  • Die Themen der TeilnehmerInnen werden aufgegriffen und bearbeitet:
    Beispielsweise werden Situationen in einem Rollenspiel dargestellt und mit Gruppe Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, Methoden und Techniken gelernt, wie Stress abgebaut werden kann oder was man tun kann, um das eigene Selbstbewusstsein zu stärken, besser mit Kritik von Kollegen umgehen zu können usw.
  • Im Mittelpunkt der Seminararbeit steht jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin selbst, mit seinen / ihren eigenen Fragen und Themen
  • Die Seminararbeit hat das Ziel, Hilfestellungen sowohl für den täglichen Arbeitsalltag zu geben als auch für die eigene persönliche Entwicklung und Identität
  • Darüber hinaus macht es einfach viel Spaß, mit Gleichaltrigen in einer Gruppe das Erlebte auszutauschen und nach der Gruppenarbeit auch die Freizeit zusammen zu gestalten
  • Jede Seminarwoche hat darüber hinaus inhaltliche Schwerpunkte
  • Die Teilnahme ist kostenlos
  • Die Teilnahme ist Pflicht. die 25 Seminartage sind gestzlich verankert und zählen als Arbeitszeit.

Die einzelnen Seminarphasen

Seminargruppe
...begleitet von erfahrenen pädagogischen MitarbeiterInnen
Quelle: Caritas

Im ersten Seminar lernen sich die Freiwilligen kennen. Hier reden sie über ihre Ziele und Motivationen für den Freiwilligendienst und erste Erfahrungen aus dem Einsatzstellen werden ausgetauscht. Sie werden über ihre Rechte und Pflichten während des Jahres informiert und die wichtigsten Fragen rund um das FSJ und BFD werden geklärt.

Nach zwei bis drei Monaten Dienst in der Einsatzstelle treffen sich die Seminargruppen zum zweiten Seminar wieder. Hier liegt der Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Berufsorientierung sowie der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Dabei geht es darum zu überprüfen, inwiefern das Bild, das Außenstehende haben, mit dem persönlichen Selbstbild übereinstimmt oder nicht. Im Feld der Berufsorientierung wird überprüft, inwiefern die ersten Arbeitsmonate, die persönliche Sicht auf die Arbeitswelt und die eigenen Berufswünsche beeinflusst hat.

Auch im dritten und vierten Seminar wird erneut die Arbeit in der Einsatzstelle reflektiert und die eigene Situation im Freiwilligendienst in den Blick genommen.
Im dritten Seminar wird zum Schwerpunktthema politische Bildung gearbeitet. Hierzu besuchen die Gruppen eine ehemalige Zivildienstschule; jetzt Bildungszentrum des Bundes.
Im vierten Seminar werden die eigene Spiritualität und andere Glaubensfragen diskutiert. Die Ausgestaltung der Schwerpunktthemen und die genaue Auswahl der Bildungsinhalte geschieht unter Berücksichtigung, der Wünsche und Interessen der Teilnehmer/innen.

Das fünfte Seminar ist das Abschlussseminar. Hier werden die gesammelten Erfahrungen des ganzen Jahres reflektiert und ausgewertet, sowohl die aus den Einsatzstellen als auch aus der Gruppe. Am Ende der Woche wird Abschied gestaltet und Abschied gefeiert - Abschied von einem Jahr, das sich gelohnt hat! Die pädagogische Begleitung des Freiwilligendienstes beinhaltet nicht nur die Bildungsseminare.

Darüber hinaus werden alle Freiwilligen begleitet durch:

  • Besuche eines Mitarbeiter der Arbeitsstelle Freiwilligendienst in der Einsatzstelle FSJ´ler/BFd´lerInn. 
  • Die MitarbeiterInnen der Arbeitsstelle Freiwilligendienste (Telefon / E-Mails)
  • Eine Anleiterin / einen Anleiter in der Einsatzstelle, die / der in die Fachpraxis einführt und als Ansprechpartner zur Verfügung steht